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Israel

Im letzten Jahr war ich in Tel Aviv an einer Hochzeit von Freunden. Israel ist eher teuer, daher hatte ich mich für ein Airbnb mitten im Zentrum entschieden. Das war super! Allerdings hatte ich den Sabbat bei meiner Ankunft in Tel Aviv am Samstag etwas unterschätzt – auch wenn in Zürich an Sonntagen auch alle Shops geschlossen haben, so fährt doch immerhin der öffentliche Verkehr beinahe normal. Nicht so in Israel, weswegen ich schlussendlich mit einem Taxi vom Flughafen in die Stadt fahren musste. 

Tel Aviv ist perfekt für Foodies – ich habe am Carmel-Markt (Shuk HaCarmel), welcher direkt um die Ecke von meinem Airbnb war, so viele Spezialitäten wie Smoothies und Limonana (Zitronenlimo mit Pfefferminz) getrunken und Hummus, Falafel, frische Früchte und süsses Gebäck gegessen. Besonders die frischen Granatäpfel haben es mir angetan. Der Markt ist jeden Tag, ausser samstags, geöffnet. 

Es gibt hunderte von guten Restaurantempfehlungen Tel Aviv. Ich habe euch eine kleine Auswahl zusammengestellt: Bei Ha Kosem steht man mit einheimischen Israelis in der Schlange für den weltbesten Falafel in der Pita, es lohnt sich, hier lange anzustehen! 

Tel Aviv ist für seine Gebäude im Bauhausstil bekannt. In einem solchen findet man das Café Shneor, in dem ich gerne typisch israelisch frühstücken ging. Ebenfalls lohnt sich ein Ausflug nach Jaffa, einem Vorort im Süden von Tel Aviv. Ein Besuch in dieser antiken Hafenstadt mit ihren Bars und Restaurants in den kleinen pittoresken Gassen lohnt sich schon nur wegen seiner Schönheit. Früh am Morgen bieten hier die Fischer den frisch gefangenen Fisch zum Kauf an. Frischer geht kaum. 

Das beste Shakshuka ass ich im Café Mersand. dieses besteht schon seit den 50er Jahren und war damals Treffpunkt der eingewanderten deutschen Juden. Heute essen und trinken hier alteingesessene Israelis neben Touristen und Hipster aus aller Welt israelische Spezialitäten. 

Shakshuka ist eines der israelischen Nationalgerichte und wird bevorzugt zum Frühstück, aber grundsätzlich auch zu jeder anderen Tageszeit, gegessen. Salopp gesagt werden hierbei in einer Tomatensauce Eier pochiert. Der Name Shakshuka bedeutet auf arabisch «eine Mischung». Das Gericht wurde von tunesischen Juden in Israel eingeführt. Original soll das Rezept aus Lybien stammen. Normalerweise wird das Ei in Tomatensauce mit Pitabrot gegessen, aber auch direkt aus der Pfanne gelöffelt schmeckt es wunderbar. Mach es wie die Israelis: Koche Shakshuka nach meinen Rezept für die ganze Familie und esst es alle gemeinsam! 

Und für die, die nicht kochen wollen, empfehle ich das Restaurant Neni in Zürich.


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