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Bhutan

Ein kurzer Reisebericht mit Fotos von Djemographic

Emadachi ist das bhutanische Nationalgericht. Es ist im Grunde genommen eine eher schlichte Kost, deren Schärfe jedoch bis ins Unendliche reichen kann. Das Gericht besteht aus Chilies und Yakkäse. Letzterer entnimmt etwas Schärfe, verleiht aber dafür die essentielle Würze.

Die Bhutaner sind im Allgemeinen von Chilies besessen; vor den meisten Häusern kann man sehen wie die Familien ihre Chilies zum Trocknen aufhängen oder auf einer Decke auslegen. Diese Besessenheit ist auch der Grund weshalb die Bhutaner niemals ohne einen Sack voll Chilies auf Reisen gehen würden.

Obwohl einige Bhutaner in die Welt gezogen sind, ist es dennoch sehr unüblich, dass sie ihr Land verlassen. Sei dies aus finanziellen Gründen oder wegen ihrer einzigartigen Kultur. Im Gegensatz dazu sind die Bhutaner gerne Gastgeber für ihre jährlich bis zu über 100’000 Touristen, die ins Land strömen.

Bhutan ist wegen seiner einzigartigen Lage und auf Tradition basierten Politik, kulturell ein einmaliges Land, wie es sonst kein Anderes auf der Welt gibt. Zum einen ist Bhutan extrem begrünt: 70% der Fläche ist bewaldet, 60% sind per Verfassung vorgeschrieben. Zweitens ist Bhutan das einzig karbon-negative Land; es stösst also weniger CO2 aus als Sauerstoff. Und zum Dritten ist Bhutan bekannt für seine an extremen Orten erbauten Klöster, wie in diesem Bild gezeigten Tigernest.

Die Wanderung hoch zum Kloster ist weniger mühsam als erwartet. Es geht cirka 1000 Meter nach oben; das Kloster ist in weniger als 2 Stunden erreicht. Der letzte Abschnitt führt über die teils an steilen Orten gebauten Treppen, über welchen hunderte von Gebetsfahnen im Wind rascheln.

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